Bbg2018

01.08.2019
60plus Babyboomer Kreativität

Staunen wozu?

Brauchen wir das noch. Im Rahmen eines Workshops mit Paolo Bianchi, im Juni 2019, fiel der Satz von M. Depner: "Wer staunt widersetzt sich der Vergeudung des Lebens". Ich finde der passt sehr gut zu der aktuellen Situation. Die Wirtschaftslage verändert sich - kühlt ab. Bei Produkten, Dienst- und Serviceleistungen wird der Bedarf geringer. Und damit beginnen sich die Blicke wieder mehr auf Veränderungen und neue Entwicklungen zu richten. Aus diesen Prozessen die Zusammenhänge und Verknüpfungen auf dem Markt rechtzeitig zu erkennen. Damit dann schnell die Brücken zu schlagen mit den passenden Ideen zu neuen offenen Fragen.

Die EMO 2019 als Weltleitmesse der Metallbearbeitung wird wieder genau zu beobachten sein. Und dann im vorübergehen an einzelnen Messeständen wird unsere Neugier Notiz nehmen von Neuem und sich darauf beschränken. Der Zeitdruck im Alltag, das ständige sich konzentrieren entlang eines Parcours lenkt die Aufmerksamkeit ständig ab. Brillante Gedanken, bevor eine Idee im Kopf entstehen kann, schon von neuen erfassten Eindrücken überdeckt. Kreative Besonderheiten erkennen und daraus einen Nutzen zu ziehen, ist mehr als ein umherschauen. Erst das Staunen erschließt uns das Neue, rüttelt uns wach. Es ist ein Lernprozess. Eine Übung, nicht nur etwas zu erkennen, sondern es mit etwas, einen Gedanken oder ein Erlebnis zu verknüpfen. Beobachten inspiriert und wer es auf der Messe versucht, braucht auch keine Ablenkung durch Begleiter. Das Ergebnis sind nicht die fertigen Lösungen. Es sind vielleicht die unkonventionellen, merkwürdigen, oder so bisher abgelehnten Denkmuster, die eine Vorahnung davon geben was passieren kann. Die ersten Anzeichen, wenn sie zugelassen werden, für spätere Verwendungs- oder Anwendungsmöglichkeiten. Kurzum: Der Satz, "Wer staunt widersetzt sich der Vergeudung des Lebens", verändert unsere Lebensgrundlage. Es macht kreativer und hat Auswirkungen auf die Zukunft in den Unternehmen.

Einwände: Das geht nicht..., Völlig unrealistisch..., Warum, sollten wir..., Es ist erwiesen, dass... , Zu teuer..., Wem könnten wir vertrauen?

Ein Beispiel wie es gehen kann ist der Architekt Werner Rüegger aus der Schweiz. Mit Kompetenz60plus.ch, hat er eine Plattform für aktive und kreative Senioren gegründet. "Alt wird man, jung kann man bleiben". Die Babyboomergeneration zwischen 1946 und Mitte 1960 geboren, kann diese Lücken, unparteiisch, unvoreingenommen mit Wissen und Erfahrung, kompensieren. Das Neue suchen für den Erfolg. Fazit: Senioren sind kein Nachteil für Junge. 

 

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